Abschluss-Screening

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Am 9. Oktober 2021 findet das Abschluss-Screening des MTV-Abschlussjahrgangs 2021 im KoKi Hannover statt.

Es werden an diesem Abend drei Filme aus dem aktuellen Abschlussjahrgang gezeigt.

Abschluss-Screening

Termin 9. Oktober 2021 | 16.30 Uhr
Ort Kino im Künstlerhaus Hannover

Sophienstraße 2

30159 Hannover

Eintritt frei

 

Programm

16.30 Uhr Einlass

17.00 Uhr „Erdbeben im Mund“

Stellen Sie sich vor, Sie wissen ganz genau, was Sie sagen wollen, kriegen die Worte aber einfach nicht raus. So geht es Menschen, die stottern. In Deutschland gibt es rund 800.000 Betroffene. Bei einigen verschwindet das Stottern in der Kindheit, doch bei vielen bleibt es ein Leben lang. Für Jonas ist der Schulalltag eine größere Herausforderung als für seine Mitschüler. Im Sommer 2020 besucht er deshalb die Intensivtherapie „Stärker als Stottern“ in Diessen am Ammersee. Frederick hat sein Stottern schon vor einigen Jahren mit Hilfe der Therapie in den Griff bekommen. Heute unterstützt der 23-Jährige die Kinder im Camp. Er ist Motivator und Vorbild. Frederick und Jonas wünschen sich vor allem Geduld und Akzeptanz ihrer Mitmenschen und wollen zeigen: „Wir sind so viel mehr als nur das Stottern“.

18.00 Uhr „Vater, Mutter, Kind, Verbrecher“ 

Felix und Sara führen ein harmonisches Familienleben. Mit ihren beiden kleinen Töchtern wohnen sie in einem idyllischen Herrenhaus in der Nähe von Stuttgart. An ihrem Tisch nehmen jedoch noch vier Jugendliche Platz: David, Mohammed, Raphael und Ben – Straftäter. Sie sind für Drogenhandel, Einbruch und schwere Körperverletzung verurteilt. Jetzt teilen sie sich ein Zuhause mit Familie Bader, in einem Gefängnis ohne Mauern und Gitter.

Felix Bader, der Hausvater, war selbst lange heroinabhängig und kennt die ausweglos scheinende Situation der Jungs. Er und seine Frau wollen den Jugendlichen bestimmte Werte vermitteln. Der Alltag im Seehaus ist voll mit Aufgaben und Regeln. Er bietet den Jungs viele Möglichkeiten, stellt sie aber auch vor große Herausforderungen. Die ZuschauerInnen erleben in diesem Film die Höhen und Tiefen dieser außergewöhnlichen Familie.

19.30 Uhr „Unser letzter Freund -der Tod“

Es liegt in der Natur des Menschen den Tod zu fürchten. Tod verursacht Schmerz und Trauer, doch verleiht er unseren Leben gleichzeitig Wert. Warum also können wir den Tod und die Vergänglichkeit in der deutschen Trauerkultur nicht zelebrieren? Das Thema ist weitestgehend tabu. Der Essayfilm Unser letzter Freund – der Tod zeigt, dass die Akzeptanz des Todes zu einem erfüllteren Leben führen kann. Dafür sprechen Margerete Jürges und Edgar Krey, beide über 90 Jahre alt, über den Tod, der ihnen vielleicht näher ist als anderen Menschen. Im Gegensatz dazu stehen die Rooftopper Ordeuz und Leondowzky, zwei junge Menschen, die den Tod in Schwindel erregender Höhe und ohne Sicherung herausfordern. Dazwischen befindet sich Maren Konn, die mit Butoh, einem japanischen Ausdruckstanz, sich dem Tod auf künstlerischer und spiritueller Weise nähert.

21.00 Verabschiedung des Jahrgangs

Es gilt das mittlerweile übliche 3G-Hygienekonzept.

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